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Sie sind uns nur geliehen - die kostbarste Leihgabe unseres Lebens

Ich weiß gar nicht mehr wann genau ich diesen Satz gelesen habe und wo. Aber er ist mir im Kopf geblieben. Er schleicht sich immer wieder in meine Gedanken. Meistens dann, wenn ich meinem Ärger Luft mache, wenn hier die Türe knallen, gemotzt und gemeckert wird. Wenn ich tief in meinem Inneren weiß, dass ich Klein und Groß wegen meiner eigenen schlechten Laune gerade ungerecht behandle, schreie, schimpfe und maßregle.
Dann sagt diese leise Stimme zu mir:
Sie sind uns nur geliehen! Geh' vorsichtig damit um, behandle sie gut, mach's nicht kaputt. Sei sorgsam. Das sagt sie, diese Stimme, mitten in meinem Wutausbruch, mitten in diese Gewitterstimmung.
Irgendwie ist es richtig. Kinder sind die schönste, anstrengendste, wunderbarste, herausfordernste, lustigste, warmherzigste, bedeutsamste und kostbarste Leihgabe der Welt. Aber sie haben ihr eigenes Leben. Und wir haben das große Glück sie ein Stückchen begleiten zu dürfen.

Die Liebe und das Band zweier Menschen hat uns diese Leihgab…
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Auf, auf ins neue Jahr - von Bruchlandungen, vom wieder aufstehen und Familienglück

Es ist da und schon wieder fast einen Monat alt. Das Jahr 2019. Die Zeit rennt und doch schien sie in den vergangenen Monaten manchmal regelrecht still zu stehen.

Lange habe ich nichts mehr geschrieben, hatte keine Kraft, keine Lust, keinen Plan. Bewunderte immer neidisch andere Blogs, die ich gerne lese. Viele Artikel sprachen mir aus der Seele. Ich habe mich verkrochen. Gehofft, dass schon irgendwann alles werden wird. Habe mit mir selbst gerungen, mit Klein gelitten und Groß vernachlässigt.

Der letzte Herbst war schlimm. Kleins Flugversuch in Richtung Freiheit und Selbständigkeit im Kindergarten endete nach wenigen Versuchen mit einer Bruchlandung. Knallhart auf dem Boden der Realität. Und die Realität hieß in diesem Fall Loslassen, zu viele Kinder, zu laut, kein großer Bruder in der Nähe, auf sich selbst gestellt sein.
Nach dieser ersten Bruchlandung fiel es Klein sehr schwer wieder aufzustehen. Aber sie ist ein tapferes, kleines Mädchen, sie hat gekämpft, mit Mama und Papa gemeins…

Die ersten Flugversuche in ein kleines bisschen mehr Selbstständigkeit und ein Brief an mein kleines, großes Mädchen

Mein liebstes kleines, großes Mädchen,

ich weiß noch genau, was ich gemacht haben, an dem Tag, an dem du auf die Welt gekommen bist. Ich habe gleich in der Früh eine Sonnenliege beim Discounter gekauft. Die wollte ich noch ausgiebig testen. Wir hatten ja noch vier Tage. Vormittags hatte ich einen Kontrolltermin im Krankenhaus. Das CTG zeigte erste Wehen. Ich spürte aber nichts und bin zu deinen Großeltern gefahren. Dein großer Bruder hat mich schon erwartet. Ganz aufgeregt, weil er zu einem Kindergeburtstag eingeladen war.
Das komische Zwicken im Bauch hab ich ignoriert. Die Übelkeit nach dem Mittagessen auch. Und den Schwindel sowieso.
Trotzdem hat mich dein Opa am Nachmittag wieder ins Krankenhaus gefahren.
Innerhalb von zwei Stunden hast du dir stürmisch und mit viel Trubel deinen Weg in die Welt erobert.
Und dann lagst du in meinen Armen. So klein, so zierlich und zerbrechlich. So wunderschön. Für einen Moment stand die Zeit still.
Und doch drehte sie sich unaufhaltsam weiter.

In …

Es gugelt und hupft und määäht - unsere Osterleckereien

Nachdem ich ja die letzten Tage und Wochen so eine Kreativitätsexplosion in meinem Kopf hatte und auf der Suche nach kleinen Ostermitbringseln für die lieben Eltern, Schwiegereltern und Omas und Opas war, bin ich fündig geworden. Die bemalten Eierkartons von Bine auf ihrem Blog was eigenes haben es mir angetan und die Idee mit den Mini-Gugl fand ich einfach super. Nett verpackt, eine tolle DIY-Idee und ein schönes, kleines, feines Mitbringsel.

Ich schleiche ja wirklich schon eine ganze Weile um diese Mini-Gugl-Form herum. Aber dann sind mir wieder all die anderen Kuchenformen in meinen Küchenschränken eingefallen, die da so vor sich hin verstauben. Aber als ich dann die Eierkartonidee entdeckt habe, musste die Mini-Gugl-Form einfach her.

Allerdings habe ich mit den Rezepten für die Gugl ein wenig herum geeiert. Mandarinchen schmecken bei uns keinem. Die Rübli-Version haben wir ausprobiert, war aber allen zu trocken. Die sind auch nicht wirklich der Hingucker geworden. Irgendwie so gra…

Ostern durch die rosarote Brille - bald ist es soweit, meine Gedanken, unsere Deko und was der Osterhase alles bringt

Ostern hoppelt mit großen Schritten auf uns zu. Die langersehnten und jetzt dringend benötigten Ferien haben begonnen. Noch ein paar Tage, dann dürfen wir uns wieder über Osterlämmchen, bunte Eier, Osterfladen und jede Menge Schocki freuen.

Ostern ist für uns ein schönes Fest mit vielen gemütlichen Ritualen innerhalb der kleinen und großen Familie.

Wir waren schon ein bisschen fleißig und haben schon gebastelt und dekoriert. Und, warum auch immer, ist dieses Jahr die Deko ziemlich rosa-pastellig ausgefallen. Viel altrosa mit schönen Braun- und Naturtönen. Mir gefällts. Der Herzensmann und Groß haben sich nicht über das viele Rosa beschwert und Klein gefällts sowieso. Ist ja rosa. Gut, könnte auch pink, lila und mit Glitzer sein aber Rosa ist gut.
Ich weiß nicht warum, aber dieses rosa spiegelt meinen Blick auf Ostern wieder. Ostern durch die rosarote Brille, verklärt, träumerisch, hoffnungsvoll, leise, liebevoll. Ich hoffe so sehr auf ein ruhiges, harmonisch Osterfest. Mit leuchtenden…

Ein Morgen an dem mich alles nervt und trotzdem scheint die Sonne

Bääämm, Plärr, der Wecker klingelt. Genervt ziehe ich mir das Kissen über den Kopf. Das kann doch gar nicht sein. Gefühlt bin ich gerade eben, nach nächtlicher Geisterstunde von Klein, wieder eingeschlafen. Es kann noch gar nicht Zeit zum Aufstehen sein. Ein Blick auf den Wecker bestätigt meine schlimmste Befürchtung. Doch! Zeit zum Aufstehen! Ich bin müde, müde und genervt. Schon jetzt und ich weiß, dass der Morgen sowie der restliche Tag heiter werden.
Ich schlurfe ins Bad, wecke zwischendurch Groß, der in die Schule darf und ähnlich morgenmuffelig unterwegs ist, wie ich und sich noch zwei Minuten Zeit erbettelt. Auch das nervt mich tierisch heute morgen und ich schlurfe wieder ins Bad. Waschen, Zähneputzen, Anziehen, Schminken.... alles nervt mich heut. Booooom!!!!! Ein Schlag und dann Ruhe! Der Mann und ich schmeißen alles hin und rennen ins Kinderzimmer. Groß versteckt sich mit leicht schuldbewusstem Gesicht unter der Decke. Er weiß von nichts. Keine Ahnung was da gescheppert hat…

Kreativitätsexplosion in meinem Kopf, ein bisschen Frühling, ein bisschen Ostern

Hach, wunderbar, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. Wenn wir in der Früh losstarten ist es nicht mehr stockmauernfinster und die Turnschuhe dürfen mal wieder aus dem Schrank an unsere Füße.
Der Frühling hat Einzug gehalten und genauso wie die Schneeglöckchen, Narzissen, Krokusse und Sträucher explodieren, so explodiert auch mein Kopf. Eine Kreativitätsexplosion.  Ich sehe gerade soviele schöne Dinge, im Netz, in den Geschäften, an der Straßenecke. Und ich würde alles am liebsten gleich und sofort nachbasteln, nachnähen und kreativ sein. Die Ideen entwickeln sich zu einem bunten Feuerwerk in meinem Kopf. Hier könnte ich doch noch und ach, da, könnten wir noch ein Upcycling machen und oh ja, Ostern und diverse Feste stehen ja auch noch vor der Türe. 
Es scheint, als ob auch alles um mich herum explodiert....die Fenster und Türen werden aufgerissen, die Menschen kommen wieder aus ihren Häusern, sitzen auf der Terasse und halten das Gesicht in die Sonne, genießen das erste Eis des J…