Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom 2017 angezeigt.

Immer wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her

Heute ist der 1. Dezember. Unglaublich. Wir gehen mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Dem Fest der Liebe und Dankbarkeit. Und dem Fest der Familie. 
Groß und Klein haben heute morgen mit glänzenden Augen ihre ersten Türchen und Päckchen aufgemacht. Und besonders für und mit Klein war es ein schöner Moment, da sie dieses Jahr den Adventskalender so richtig begreift und wahrnimmt. 
Ich habe die Advents- und Weihnachtszeit eigentlich immer als stressig-schön empfunden. Habe mich mit meinen Eltern, dann mit dem Lieblingsmann und jetzt mit meinen Kindern auf die Adventszeit, den Hl. Abend und die Feiertage gefreut.  Dieses Jahr ist es ein anderes Gefühl. Schwermütig, traurig und betroffen. Nicht stressig-schön sondern stressig-anstrengend. 
Weihnachten ist und war für mich immer ein Familienfest. Das wichtigste war und ist bis heute meine Familie um mich zu haben. Unsere Feiertage sind zwar durchgeplant und auch ein klitzekleines bisschen anstrengend aber immer so, wie ich es mir gew…

Lichtblicke der Woche - KW 47 - Adventsvorfreude

Schon wieder eine Woche vorbei. Eine Woche, die eigentlich eher gemütlich so dahingeplätschert ist. Wir hatten einen schulfreien Tag, einen Zahnarztbesuch und wir haben das Weihnachtsplätzchensortiment erweitert. Und weil wir gerade Mug Cakes so gerne mögen, habe ich mich am Wochenende an einer Eigenkreation versucht. Ist sehr lecker geworden. Und für den Weihnachtsmarkt unseres Lieblingsvereins haben wir auch noch fleißig gebastelt.
Diesmal gabs Marmor-Mug-Cakes mit Johannisbeeren. Auch sehr lecker. Und nach zwei Minuten in der Mikrowelle fertig. Genau das richtige für einen Sonntagnachmittag an dem man nicht nochmal schnell zum Bäcker fahren möchte.
Groß und Klein haben sich für Schokoladenzimtsterne und Husarenkrapfen entschieden, die wir dann auch gemeinsam gebacken und verziert haben. Für die Schokoladenzimtsterne habe ich das Originalrezept ein bisschen abgewandelt und die Zimtsterne schmecken jetzt so richtig schön nach Kakao und Schokolade.
Das Rezept für die Husarenkrapfen i…

Lichtblicke der Woche - KW 46 - Graues Novemberwetter und gemütliche Tage

Obwohl die Tage schon wieder oder immer noch recht voll mit Terminen sind waren es doch gefühlt entspannte Tage. Tage, an denen wir viel geschafft haben. Tage, die wir bei diesem grauen Mistwetter einfach gemütlich drinnen verbracht haben. Tage, die für mich einige Lichtblicke hatten, auch wenn mir der Blick auf die Uhr gesagt hat, dass wir für den nächsten Termin schon wieder viel zu spät dran sind.
Wir haben gebacken. Die ersten Plätzchen. Der Teig ist eine Eigenkreation von Groß und ich war sehr gspannt, wie die fertigen Plätzchen schmecken. Klein wollte auch unbedingt mitbacken und es war sehr witzig zu hören und zu sehen, wie Klein ganz brav die Anweisungen von Groß ausgeführt hat.
Ich durfte dann auch gnädigerweise ein Plätzchen probieren. Schmecken gut, vielleicht ein bisschen zu viel Kakao-Pulver.

Ich bin mal wieder zwischen Weihnachtsstoffen und meiner Nähmaschine versunken. Unsere Sofakissenbezüge lösen sich schon seit längerer Zeit immer mehr auf und Groß und Klein haben si…

Eine Gesprächstherapie und mein Versuch mich aus meinem Gedankensumpf zu befreien

Eine Gesprächstherapie? Ich? Nein, brauch ich nicht, ich schaff das schon. Allein. Ohne fremde Hilfe.
Das rede ich mir jetzt seit über einem Jahr mal mehr, mal weniger erfolgreich ein.

Allein der Gedanke daran, einem fremdem Menschen meine Sorgen, Ängste und Probleme anzuvertrauen lässt mich erschauern. Und dann... wie soll mir eine fremde Person denn helfen? Durch zuhören? Das tut ja mein Herzensmann auch!

Aber mittlerweile geht es mir zeitweise so schlecht, dass ich weder schlafen, noch essen, geschweige denn einen klaren Gedanken fassen kann. Ich warte ständig und permanent auf Nachrichten anderer Menschen, dass ich oder ein anderes Familienmitglied etwas "Falsches" gemacht haben. Ich bin ständig damit beschäftigt es allen, wirklich allen anderen recht zu machen. Und verliere mich selbst in einem Termin- und Gewissenschaos. Ich fühle mich unwohl, kann mich auf nichts konzentrieren. Mir wird häufig schlecht, der Klumpen hat sich als Dauergast in meinem Magen eingerichtet.

Zwei kinderlose Tage und ein Blind Date

Unsere Herbstferien sind nun schon seit einigen Tagen wieder vorbei. Wir hatten eine recht volle Woche und Groß hätte sich gerne noch mehr Ferienzeit gewünscht. Aber welches Schulkind tut das nicht...
Groß und Klein haben zwei Tage "All-Inclusive-Urlaub" bei Oma und Opa "gebucht".
Und nachdem mir zu Hause im Moment sehr oft die Luft zum Atmen fehlt vor lauter Terminen und Besorgungen, hat mein Mann kurzerhand zwei kinderlose Urlaubstage für uns organisiert und gebucht.
Wir sind nicht weit weg gefahren aber es war Zeit für uns. Wir haben auch nichts geplant, wollten die beiden Tagen einfach mal auf uns zukommen lassen und selbstbestimmt mal wieder das machen, worauf wir Lust haben.
Natürlich waren diese beiden Tage sehr schnell vorbei und gegen Ende haben wir Groß und Klein dann doch vermisst und uns sehr gefreut, die beiden wieder in die Arme zu schließen.

Ich habe versucht in diese beiden Tage etwas zur Ruhe zu kommen und durch zu atmen. Was ich besonders genossen…

Meine Lichtblicke der Woche - KW 44 - gibt es sie überhaupt diese Woche?

Ich gebe es zu, ich habe ziemlich viel gemotzt in den letzten Beiträgen. Ich hatte viele graue und trübe Tage. Habe an mir und allem gezweifelt.

Auch heute fällt es mir schwer Lichtblicke der letzten Woche zu sehen. Gibt es überhaupt welche? War nicht wieder alles schwierig und anstrengend? Lief nicht wieder alles genau in die entgegengesetzte Richtung? Haben sich die Kinder und auch ich nicht permanent motzig und zickig verhalten? Genauso war es. Aber die Kinder spiegeln meine Stimmung wieder. Grau, trist, motzig, zickig, unausgeglichen.
Sie können nichts dafür, dass ihre Mama schlechte Laune hat. Und natürlich gab es mit oder gerade wegen Groß und Klein diese Lichtblicke, die ich im Moment einfach nicht zulassen kann, weil ich alles grau in grau sehen möchte.

Ich muss sie suchen, tief in meinen Gedanken graben. Aber es gibt sie und während ich sie hier aufschreibe, merke ich, dass so vieles auch gut gelaufen ist. Gutes und Positives, dass ich einfach beiseite schiebe, weil das  Schl…

"Immer muss ich das machen, was ihr wollt!" - Ein Herbststurm zieht durch unsere Gemüter

Immer muss ich das machen, was ihr wollt!  Ich kenne diesen Satz mittlerweile in sämtlichen Stimmungs- und Tonlagen. In den letzten Tagen scheint ein Herbststurm über unsere Gemüter hinwegzuziehen. Gedanken und Gefühle werden wie buntes Herbstlaub durcheinander gewirbelt. Der Regen prasselt gegen die Scheibe, so wie die kleinen Fäuste auf den Tisch.  Im nächsten Moment verschwinden die Regenwolken und Tränen und die Sonne blitzt durch die Wolken, so wie das Lachen der Kinder, dass wie von Zauberhand und ganz plötzlich im Gesicht erscheint.
Bei Groß ist dieses Gefühlschaos gerade besonders schlimm. So viele Eindrücke und soviel Neues, dass mit der Schule auf ihn einstürmt. Wie der Herbstwind. Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt. Sonnenschein und Regenschauer.
Immer muss ich das machen, was ihr wollt!  Ja, diesen Satz hören wohl alle Eltern mal, egal in welchem Alter oder in welcher Phase sich die Kinder gerade befinden. Ist ja irgenwie auch normal.
Ich möchte das selbst bestimmen!  I…

Meine Lichtblicke der Woche - KW 42 - Herbststimmung

Es wird Zeit mal wieder Lichtblicke zu sammeln. Die letzten Wochen waren extrem anstrengend. Krankheiten, Trotzanfälle, Schulschwierigkeiten und mein ganz persönliches immerwährendes Gedankenkarussell lassen mich nicht zur Ruhe kommen, nicht durchatmen, nicht schlafen....

Diese Woche habe ich mich über kleine Auszeiten im Park und beim Spazieren gehen gefreut. Es hat gut getan und ich hatte das Gefühl mal wieder ein kleines bisschen durchatmen zu können.

Das Wetter ist wunderschön und ich sauge die Herbststimmung in mir auf. Die immer kahler werdenden Bäume. Die letzten verbleibenden Blätter, die in den schönsten Farben leuchten. Das Rascheln des Laubes am Boden. Die stoppeligen Maisfelder, die längst abgeerntet sind. Ein schöner Sonnenuntergang.

All das fühlt sich gut an, die Weite, die Natur, die Ruhe....







Mit der Butterbreze im Fast-Food-Restaurant - Blogparade von das Elternhandbuch

Ich gebe es zu, hin und wieder esse ich ganz gerne mal ein Burger-Menü im Fast-Food-Restaurant. Und ich gebe zu, dass dann jedesmal pikierte Blicke von anderen Eltern auf mich warten, weil Groß neben mir und meinem Burger-Menü sitzt und in seine Butterbreze beißt, während sich seine kleine Schwester die Hähnchen-Nuggets mit Unmengen von Ketchup schmecken lässt.
Schau mal Mama, der Junge muss eine Butterbreze essen und kriegt keine Kinder-Menü.  ...höre ich dann von einem anderen Zwerg drei Tische weiter.

Das Thema Essen mit unseren Kindern gibt uns immer wieder Anlass zum schmunzeln, ausrasten, Augen verdrehen, schimpfen, loben, durchdrehen, Kopf schütteln, im Erdboden versinken und kaputt lachen. Deswegen mache ich gerne bei der Blogparade von das Elternhandbuch mit.

Die Sache mit dem Fast-Food-Restaurant ist die: meine Kinder mögen keine Kartoffeln! Das schließt dann auch sowas wie Pommes eindeutig aus, zumindest seit Groß vor einigen Jahren im Fernsehen  gesehen hat, dass Pommes au…

"Die drei Magier - Das magische Labyrinth" - ein neues Kinder- und Jugendbuch und wir durften schon mal reinschmökern

Ein neues Kinder- und Jugendbuch ist in unser Haus geflattert. Auch diesmal hat sich Groß sehr über das Rezensionsexemplar gefreut.

Bereits nach dem auspacken war er vom Cover des Buches ganz begeistert:

Das ist halt ein richtiges Jungenbuch!  Aha! Gut, immerhin hatte es diesmal kein knallpinkes Cover wie bei "Fritzi Klitschmüller", obwohl ihm die Geschichte im Nachhinein auch ziemlich gut gefallen hat.

Wir haben in unserer Mittagspause sofort losgelegt und konnten das Buch kaum noch aus der Hand legen, so spannend war die Geschichte für Groß. Wir haben es dann auch an zwei Tagen durchgelesen.
Ich habe mit Groß ein kleines Interview zu diesem tollen Kinder- und Jugendbuch gemacht und ihm fünf Fragen gestellt.

Welche Person oder Figur hat dir am besten gefallen und warum? 

Vicky, weil sie in der Schule so mutig ist und so gut Sprüche klopfen kann... 

Welche Szene fandest du besonders gruselig? 

Gleich im ersten Kapitel als der dunkle Magier seinen Zauberstab an einem Luni wieder …

Wenn der Wutzwerg kommt - und zwar zur Mama

Ich bin mir nicht sicher ob ich diese Zeilen schreiben möchte. Zu sehr schäme ich mich, zu niedergeschlagen bin ich. Es fällt mir schwer das Geschehene in Worte zu fassen.

Ich liebe meine Kinder, beide, gleichermaßen und bin voll Bewunderung für all das was sie in ihren jungen Jahren schon geschafft und erreicht haben. Ich bin unendlich dankbar zwei gesunde Kinder mein Eigen zu nennen und ich würde alles, wirklich alles für diese beiden kleinen Menschen tun.

Und doch...

...ist mir heute morgen buchstäblich der A* geplatzt (ich bin nicht sehr happy über diese Ausdrucksweise aber sie trifft es im Moment einfach am besten).
Nach fast drei Wochen zu Hause mit Schuleingewöhnung und Tagesablaufumgewöhnung (und nein, es lief nicht alles reibungslos) und massiven Einschlaf- und Durchschlafproblemen von Klein. Nach fast drei Wochen, die ich nur zu Hause verbracht habe und versucht habe alles am Laufen zu halten. Nach einer Woche Krankheit von Groß, die immer noch anhält und allabendlich in hoh…

Von großen Umstellungen - alles anders, anders als erwartet, zurück auf Anfang

Fast vier Wochen ist es jetzt her, dass ich zum letzen Mal gebloggt habe. Wahrscheinlich schon in der Blogger-Welt-Versenkung verschwunden, wenn ich da jemals überhaupt aufgetaucht bin.

Was passiert ist? So viel und irgendwie nichts. Wie es mir geht? Ich weiß es nicht. 
Wir alle machen gerade eine riesen Umstellung durch und das hinterlässt bei allen Spuren, die bei mir derzeit in absolutem Schlafmangel und nicht mehr vorhandenen Nerven gipfeln.
So viele Sorgen und Ängste, die mich tagtäglich begleiten, die mich nicht zur Ruhe kommen lassen. 
So viel Neues, dass unseren Alltag komplett umgestellt hat, der sich noch nicht wieder eingespielt hat. 
So viel Unbekanntes dass mit Beginn der Schule auf Groß einstürmt. So viel zu bewältigen, dass über das Lesen, Schreiben und Rechnen hinausgeht. So viel, dass seinen kleinen Kopf auf Hochtouren arbeiten und nicht zur Ruhe kommen lässt. Viele Gewohnheiten, die jetzt plötzlich keine Gewohnheiten mehr sind, weil alles anders ist. Es macht Groß zu…

Meine Lichblicke der Woche - KW 36 - von großen Umstellungen

Ehrlich gesagt bin ich mir im Moment noch gar nicht sicher, ob das hier jetzt Lichtblicke sind oder nicht.
Eigentlich ja schon. Aber im Moment fühlt es sich gerade noch nicht so an. 
Unsere erste große Umstellung diese Woche war eigentlich eine Ausmist- und Umräumaktion. Der Mann und Groß haben sich einen Herzenswunsch erfüllt und sich endlich ein Klavier gekauft. Jetzt muss aber so ein wunderschönes, imposantes Instrument auch irgendwie in das Wohnzimmer passen.  Eine Idee, die in unseren Köpfen entstanden ist, wurde kurzerhand von Groß und meinem Mann in die Tat umgesetzt. Was zur Folge hat, dass wir seit dem Wochenende eher so was wie Baustelle im Wohnzimmer haben. Der Gemütlichkeitsfaktor bleibt gerade noch ein bisschen auf der Strecke. 
Trotzdem hatte diese spontane Aktion auch was Gutes. Wir haben sehr viel ausgemistet. Sachen neu sortiert und wenn das Wohnzimmer neu gestrichen und das Klavier da ist,  sieht es bestimmt wunderbar aus.
Unsere zweite große Umstellung ist, dass Gro…

Geschwisterliebe - ein großer Altersunterschied und seine Vorteile

Für uns war immer klar, dass wir zwei Kinder wollten. Ich selbst habe keine Geschwister und habe mir immer einen großen Bruder gewünscht. Vielleicht wollte ich auch deswegen am liebsten ein gesundes Baby, aber, wenn ich es mir hätte aussuchen können, einen Jungen, einen großen Bruder halt.
Mein Wunsch ging in Erfüllung und im Juli 2010 kam unser Großer auf die Welt. Nach einem Jahr Elternzeit fing ich einen neuen Job an und war sehr glücklich über die Möglichkeit wieder 20 Stunden zu arbeiten und das ganz in der Nähe unseres Wohnortes. Groß war bei den beiden Großeltern gut aufgehoben und der Gedanke an ein Geschwisterchen ist erstmal in weite Ferne gerückt.

Losgelassen hat er uns trotzdem nie und wir waren sehr glücklich, als ich Anfang 2014 wieder schwanger wurde. Doch bereits im Mai überschattete ein schwerer Schicksalsschlag unser Familienglück, als ich durch eine, eigentlich harmlose Kinderkrankheit unser Baby verlor. Die Schwangerschaft war schon fortgeschritten und Groß hat die…