Direkt zum Hauptbereich

#Elternquatsch - Keine Süßigkeiten zum Frühstück! Oder doch?!

Als ich Wiebke's Aufruf zur Blogparade mit derm Stichwort #Elternquatsch gelesen habe, fand ich die Idee super und dachte, hey, da mach ich mit und wollte loslegen....

Ja und dann habe ich festgestellt, dass mir nichts einfällt. Dass ich den ganzen Tag mit meinen Kindern spreche, aber die wirklich lustigen Dinge, die ich da so vom Stapel lasse sind mir alle entfallen, einfach wie weggepustet. 

Ich bin ja nun schon eine ganze Zeit lang Mama und es waren in meiner Kommunikation mit Groß und Klein sicher immer wieder kleinere und größere Lacher und Kurioses dabei aber irgendwie, zwischen all dem Alltag, der Kindererziehung, dem Job und allem was sonst noch organisiert werden will, haben sich diese Sätze, das Lustige, das Kuriose schlicht und ergreifend in Luft aufgelöst. 
Ich habe sie mir nicht gemerkt, nicht aufgeschrieben, nicht festgehalten, nirgendwo. 

Und jetzt sitze ich hier und bin schon ein bisschen traurig darüber, dass vieles, was unsere Kinder oder auch wir, als Mama und Papa sagen, machen, tun in Vergessenheit gerät. 

Ein Satz, von vermutlich vielen pädagogisch wertvollen Sätzen, die mir so rausgerutscht sind im Laufe der Zeit ist mir trotz allem im Gedächtnis geblieben.
Wir waren im Urlaub, Groß ungefähr drei Jahre alt. Wir sind mit Freunden verreist, alle sitzen um den Frühstückstisch und Groß meckert schon in aller Herrgottsfrüh', dass er gerne Süßigkeiten und Schokolade frühstücken möchte. Und dann kam ich... 

Zum Frühstück gibt's keine Süßigkeiten und erst recht keine Schokolade und jetzt trink endlich deinen Kaba!

Stille am Frühstückstisch, Groß schaut mich mit seinen Kulleraugen an, sehr wohl wissend, dass Kaba was "Süßes" ist und Mama immer mindestens zwei Löffel Pulver rein kippt, damit die gesunde Portion Milch auch nach "was" schmeckt.

Unsere Freunde können sich das Lachen nicht mehr verkneifen und prusten lauthals los. Groß lacht mit und trinkt mit sehr zufriedenem Gesicht seinen Kaba, mit der extra Portion süßem Kabapulver.
Und hat anschließend noch eine seeeehr gesunde Marmeladensemmel verdrückt.



So vieles ist in Vergessenheit geraten aber jeden Morgen, wenn ich für Groß und Klein Kaba mache, muss ich an diesen Urlaub, dieses Frühstück und diesen Satz denken und er zaubert ein kleines Lächeln, einen kleinen Lichtblick in der Hektik des Morgens auf mein Gesicht.  

Kommentare

  1. Das ist eine sehr schöne Anekdote, und vielleicht ist es ja auch der Anstoß dafür, zukünftig lustige Begebenheiten schneller mal festzuhalten ;-)
    Schön, dass Du bei meiner Blogparade mitgemacht hast.
    LG Wiebke

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Mit der Butterbreze im Fast-Food-Restaurant - Blogparade von das Elternhandbuch

Ich gebe es zu, hin und wieder esse ich ganz gerne mal ein Burger-Menü im Fast-Food-Restaurant. Und ich gebe zu, dass dann jedesmal pikierte Blicke von anderen Eltern auf mich warten, weil Groß neben mir und meinem Burger-Menü sitzt und in seine Butterbreze beißt, während sich seine kleine Schwester die Hähnchen-Nuggets mit Unmengen von Ketchup schmecken lässt.
Schau mal Mama, der Junge muss eine Butterbreze essen und kriegt keine Kinder-Menü.  ...höre ich dann von einem anderen Zwerg drei Tische weiter.

Das Thema Essen mit unseren Kindern gibt uns immer wieder Anlass zum schmunzeln, ausrasten, Augen verdrehen, schimpfen, loben, durchdrehen, Kopf schütteln, im Erdboden versinken und kaputt lachen. Deswegen mache ich gerne bei der Blogparade von das Elternhandbuch mit.

Die Sache mit dem Fast-Food-Restaurant ist die: meine Kinder mögen keine Kartoffeln! Das schließt dann auch sowas wie Pommes eindeutig aus, zumindest seit Groß vor einigen Jahren im Fernsehen  gesehen hat, dass Pommes au…

Immer wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her

Heute ist der 1. Dezember. Unglaublich. Wir gehen mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Dem Fest der Liebe und Dankbarkeit. Und dem Fest der Familie. 
Groß und Klein haben heute morgen mit glänzenden Augen ihre ersten Türchen und Päckchen aufgemacht. Und besonders für und mit Klein war es ein schöner Moment, da sie dieses Jahr den Adventskalender so richtig begreift und wahrnimmt. 
Ich habe die Advents- und Weihnachtszeit eigentlich immer als stressig-schön empfunden. Habe mich mit meinen Eltern, dann mit dem Lieblingsmann und jetzt mit meinen Kindern auf die Adventszeit, den Hl. Abend und die Feiertage gefreut.  Dieses Jahr ist es ein anderes Gefühl. Schwermütig, traurig und betroffen. Nicht stressig-schön sondern stressig-anstrengend. 
Weihnachten ist und war für mich immer ein Familienfest. Das wichtigste war und ist bis heute meine Familie um mich zu haben. Unsere Feiertage sind zwar durchgeplant und auch ein klitzekleines bisschen anstrengend aber immer so, wie ich es mir gew…