Direkt zum Hauptbereich

"78 Fragen zum Frühstück" - Mittwoch

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern draußen. Eigentlich könnte das ein toller Tag werden. Ich fühl mich trotzdem nicht gut. Ich bin in diesem beschissenen Nicht-mehr-ganz-krank-aber-auch-noch-nicht-komplett-gesund-Zustand, der mich auf die Palme bringt. Eigentlich könnte ich ja schon wieder in die Arbeit, oder den Haushalt rocken oder mich wenigstens um die Kinder kümmern. Aber einmal Spülmaschine aus- und wieder einräumen belehrt mich eines Besseren und ich bin deprimiert. Groß und Klein sind im Kindergarten bzw. bei der Oma und haben da sicher ihren Spaß. Trotzdem fehlen sie mir. Ich fühl mich aus der Bahn geworfen, meine Wochenroutine ist dahin und es fühlt sich einfach nicht gut an. Abwechselnd kreisen meine Gedanken um die Kinder und die Arbeit. Hab ich dort alles erledigt letzte Woche, was sagt der Chef, wenn ich die ganze Woche krank bin, und so weiter und so fort. Es fällt mir schwer den Kopf auszuschalten.

Einen Lichtblick gabs aber doch heute morgen. Ich habe mich auf mein Frühstück gefreut. Also weniger auf das Essen, dass ich eher so runter gewürgt habe, als auf die nächsten Fragen des "flow"-Extra-Büchleins.


Mittwoch-Fragen:

Frage: Du eröffnest einen Laden, was würdest du verkaufen? 
Eine Mischung aus DIY und Selbstgekochtem- und gebackenem, Kinder- und Erwachsenenkram, Bücher und Kaffee

Frage: Welche alte Tradition kennst du für diesen Tag?
Ich erinnere mich noch so gerne an die Buß- und Bettage. Da hatten wir schulfrei und ich habe mit meiner Mama angefangen Plätzchen für Weihnachten zu backen. Als erstes kamen immer meine Lieblingsplätzchen dran.

Frage: Welche Stunde ist für dich die schönste des Tages? 
Die Stunde im Bett, vor dem Einschlafen, mit einem guten Buch.

Frage: Deine Hoffnung für den Mittwoch in genau zwei Jahren. Wie soll dieser Tag dann für dich aussehen?
Dass meine Familie und ich immer noch glücklich und gesund sind. Und dass die Sonne scheint, genau wie heute.

Dieses Büchlein enthält noch viel mehr Fragen, schöne Illustrationen auf jeder Seite und Wissenswertes zu jedem einzelnen Wochentag.  Ich habe die für mich schönsten und spannensten Fragen rausgepickt.

Schade, die Frühstücksfragen sind schon wieder beantwortet und ein gefühlt ewig dauernder Tag liegt vor mir. Vielleicht gehe ich ein bisschen spazieren, die Sonne genießen. Ich bin so hin- und hergerissen.

Kommentare

  1. Anonym10.5.17

    Die Sonne genießen ist bei diesem Wetter sicher das Beste was Du machen kannst! Ein bisschen Wärme, die durch den Körper fließt, und bald bist Du wieder gesund. Gute Besserung!

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

#Elternquatsch - Keine Süßigkeiten zum Frühstück! Oder doch?!

Als ich Wiebke's Aufruf zur Blogparade mit derm Stichwort #Elternquatsch gelesen habe, fand ich die Idee super und dachte, hey, da mach ich mit und wollte loslegen....

Ja und dann habe ich festgestellt, dass mir nichts einfällt. Dass ich den ganzen Tag mit meinen Kindern spreche, aber die wirklich lustigen Dinge, die ich da so vom Stapel lasse sind mir alle entfallen, einfach wie weggepustet. 
Ich bin ja nun schon eine ganze Zeit lang Mama und es waren in meiner Kommunikation mit Groß und Klein sicher immer wieder kleinere und größere Lacher und Kurioses dabei aber irgendwie, zwischen all dem Alltag, der Kindererziehung, dem Job und allem was sonst noch organisiert werden will, haben sich diese Sätze, das Lustige, das Kuriose schlicht und ergreifend in Luft aufgelöst.  Ich habe sie mir nicht gemerkt, nicht aufgeschrieben, nicht festgehalten, nirgendwo. 
Und jetzt sitze ich hier und bin schon ein bisschen traurig darüber, dass vieles, was unsere Kinder oder auch wir, als Mama und P…

Mit der Butterbreze im Fast-Food-Restaurant - Blogparade von das Elternhandbuch

Ich gebe es zu, hin und wieder esse ich ganz gerne mal ein Burger-Menü im Fast-Food-Restaurant. Und ich gebe zu, dass dann jedesmal pikierte Blicke von anderen Eltern auf mich warten, weil Groß neben mir und meinem Burger-Menü sitzt und in seine Butterbreze beißt, während sich seine kleine Schwester die Hähnchen-Nuggets mit Unmengen von Ketchup schmecken lässt.
Schau mal Mama, der Junge muss eine Butterbreze essen und kriegt keine Kinder-Menü.  ...höre ich dann von einem anderen Zwerg drei Tische weiter.

Das Thema Essen mit unseren Kindern gibt uns immer wieder Anlass zum schmunzeln, ausrasten, Augen verdrehen, schimpfen, loben, durchdrehen, Kopf schütteln, im Erdboden versinken und kaputt lachen. Deswegen mache ich gerne bei der Blogparade von das Elternhandbuch mit.

Die Sache mit dem Fast-Food-Restaurant ist die: meine Kinder mögen keine Kartoffeln! Das schließt dann auch sowas wie Pommes eindeutig aus, zumindest seit Groß vor einigen Jahren im Fernsehen  gesehen hat, dass Pommes au…

Immer wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her

Heute ist der 1. Dezember. Unglaublich. Wir gehen mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Dem Fest der Liebe und Dankbarkeit. Und dem Fest der Familie. 
Groß und Klein haben heute morgen mit glänzenden Augen ihre ersten Türchen und Päckchen aufgemacht. Und besonders für und mit Klein war es ein schöner Moment, da sie dieses Jahr den Adventskalender so richtig begreift und wahrnimmt. 
Ich habe die Advents- und Weihnachtszeit eigentlich immer als stressig-schön empfunden. Habe mich mit meinen Eltern, dann mit dem Lieblingsmann und jetzt mit meinen Kindern auf die Adventszeit, den Hl. Abend und die Feiertage gefreut.  Dieses Jahr ist es ein anderes Gefühl. Schwermütig, traurig und betroffen. Nicht stressig-schön sondern stressig-anstrengend. 
Weihnachten ist und war für mich immer ein Familienfest. Das wichtigste war und ist bis heute meine Familie um mich zu haben. Unsere Feiertage sind zwar durchgeplant und auch ein klitzekleines bisschen anstrengend aber immer so, wie ich es mir gew…