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Meine Woche - KW 33 - wenn einen die Traurigkeit lähmt

Freitag. Eigentlich freue ich mich immer, wenn ich mich hinsetze und überlege, was die vergangene Woche besonders schön war. Und eigentlich hatten wir die letzte Woche ganz anders geplant.

Jetzt hat mich die Trauer überrollt. Ein lieber und enger Verwandter hat für immer seine Augen geschlossen, ist friedlich eingeschlafen und hat sich lautlos verabschiedet von dieser Welt. Das Licht des Lebens, für immer erloschen. 


Zwischen all den organisatorischen Dingen, zwischen all dem Hände schütteln und anderen Verwandten Trost zusprechen, ist kaum noch Zeit für mich geblieben. 

Die Beerdigung ist vorbei und  langsam sackt die Realität in meinen Kopf und in mein Herz. Ich fühle mich kraftlos und mutlos, habe fürchterliche Angst, was als nächstes passieren wird. Kann all die Erinnerungen im Moment nicht verarbeiten und laufe mit verheultem Gesicht durch die Welt.  

Für Groß und Klein versuche ich stark zu sein. Es klappt nicht immer. Groß war in der letzten Woche sehr fürsorglich. Er wollte so vieles wissen, doch mir hat einfach die Kraft gefehlt ihm all seine Fragen zu beantworten. 

Ich weiß, dass es wieder bunte Lichtblicke geben wird, im Moment lähmt mich meine Traurigkeit über den Verlust eines geliebten Menschen. 

Trauer ist die Brücke zur Liebe, die in der Erinnerung zu etwas Kostbarem und Ewigen wird. 
Monika Minder


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