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Von großen Umstellungen - alles anders, anders als erwartet, zurück auf Anfang

Fast vier Wochen ist es jetzt her, dass ich zum letzen Mal gebloggt habe. Wahrscheinlich schon in der Blogger-Welt-Versenkung verschwunden, wenn ich da jemals überhaupt aufgetaucht bin.

Was passiert ist? So viel und irgendwie nichts. Wie es mir geht? Ich weiß es nicht. 

Wir alle machen gerade eine riesen Umstellung durch und das hinterlässt bei allen Spuren, die bei mir derzeit in absolutem Schlafmangel und nicht mehr vorhandenen Nerven gipfeln.

So viele Sorgen und Ängste, die mich tagtäglich begleiten, die mich nicht zur Ruhe kommen lassen. 

So viel Neues, dass unseren Alltag komplett umgestellt hat, der sich noch nicht wieder eingespielt hat. 

So viel Unbekanntes dass mit Beginn der Schule auf Groß einstürmt. So viel zu bewältigen, dass über das Lesen, Schreiben und Rechnen hinausgeht. So viel, dass seinen kleinen Kopf auf Hochtouren arbeiten und nicht zur Ruhe kommen lässt. Viele Gewohnheiten, die jetzt plötzlich keine Gewohnheiten mehr sind, weil alles anders ist. Es macht Groß zu schaffen und mir auch. Ich möchte ihm so gerne helfen. Helfen alles richtig zu machen. Doch ich weiß, dass das nicht geht, dass er seine eigenen Fehler machen und daraus lernen muss. Es fällt mir unendlich schwer. Ja ich bin eine Klucken-Mama und versuche verzweifelt dagegen anzukämpfen. Es klappt nur mit größter Anstrengung. 

So viele neue Meilensteine bei Klein und alles wieder auf Anfang. Klein ist so ein tapferes, starkes, dickköpfiges Mädchen und hat so viel geschafft in den letzten Wochen und Monaten. Den Abschied von Schnuller und Windel, schöne Sommerferien mit ihrem Bruder und uns, einen spannenden Urlaub und viele Unternehmungen. Und doch scheint mit Beginn des Herbstes und der Schulzeit von Groß, bei Klein irgendein Schalter umgelegt worden zu sein. Und, obwohl nicht direkt betroffen, machen ihr die Umstellungen schwer zu schaffen. 
Plötzlich scheint es nicht mehr ohne Windel zu gehen, das Einschlafen fällt ihr unendlich schwer und klappt nur mit Einschlafbegleitung, die sich über Stunden hinzieht. Sie hat starke Trennungsängste, die ich von ihr nicht kenne. 

So sehr ich in den letzten Wochen versucht habe mit Ruhe, Geduld, Nähe und Stärke für Groß und Klein da zu sein, ihnen zu helfen, ihnen zuzuhören, so sehr merke ich, wie es an meinen eigenen Nerven reißt und zerrt. Ich leider unter dem Schlafmangel, kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, weiß nicht wie ich dieses Durcheinander in einen vernünftigen Alltag bekommen soll. 
Ich vermisse die ruhigen Abende, die ich/wir hatten um runterzukommen, um zu reden, zu basteln, zu arbeiten oder einfach in die Glotze schauen. 
Ich weiß nicht, wie ich die Sorgen und Ängste in den Griff bekommen soll. 

Ich frage mich, wann alles wieder "normal" wird. Aber was ist "normal" eigentlich? Selbst das kann ich im Moment nicht in Worte fassen, ich funktioniere nur noch um über die Runden zu kommen. Ist das normal? Ich weiß es nicht, mein Kopf schwirrt. 

Eine Freundin sagt immer: 
Es wird nicht besser, nur anders! 
Anders als erwartet, in der Hoffnung bald den richtigen Weg für uns als Familie zu finden. 




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