Direkt zum Hauptbereich

Ostern durch die rosarote Brille - bald ist es soweit, meine Gedanken, unsere Deko und was der Osterhase alles bringt

Ostern hoppelt mit großen Schritten auf uns zu. Die langersehnten und jetzt dringend benötigten Ferien haben begonnen. Noch ein paar Tage, dann dürfen wir uns wieder über Osterlämmchen, bunte Eier, Osterfladen und jede Menge Schocki freuen.

Ostern ist für uns ein schönes Fest mit vielen gemütlichen Ritualen innerhalb der kleinen und großen Familie.

Wir waren schon ein bisschen fleißig und haben schon gebastelt und dekoriert. Und, warum auch immer, ist dieses Jahr die Deko ziemlich rosa-pastellig ausgefallen. Viel altrosa mit schönen Braun- und Naturtönen. Mir gefällts. Der Herzensmann und Groß haben sich nicht über das viele Rosa beschwert und Klein gefällts sowieso. Ist ja rosa. Gut, könnte auch pink, lila und mit Glitzer sein aber Rosa ist gut.
Ich weiß nicht warum, aber dieses rosa spiegelt meinen Blick auf Ostern wieder. Ostern durch die rosarote Brille, verklärt, träumerisch, hoffnungsvoll, leise, liebevoll. Ich hoffe so sehr auf ein ruhiges, harmonisch Osterfest. Mit leuchtenden Kinderaugen, schönen Ritualen und Ruhe und Frieden.
Ostern und Weihnachten sind für mich wunderschöne Feste. Familienfeste. Zusammenkommen, Zusammenhalten und Dankbar sein. Für uns, die Zeit, die wir haben und miteinander verbringen dürfen. Dankbar für alles, was uns sonst wie selbstverständlich erscheint.
Weihnachten war ein schwerer Kampf für mich. Mein größter Wunsch ist, dass mir dieses Osterfest, die Kraft und den Glauben an meine Werte zurückbringt. Einfach sein können, ohne zu müssen. Still und leise, ohne Erklärungen und Rechtferigungen.
Einfach nur der Lieblingsmann, Groß und Klein und ich. Wir vier, meine kleine Familie und der Osterhase.
Wir werden sehen, ob mir der Osterhase meinen Wunsch erfüllt. Die Osterwunschnzettel der Kinder sind jedenfalls schon längst geschrieben und mit diversen, großen und kleinen Wünschen vollgekritzelt. Erstaunlicher Weise finden sich diesmal weder Bausteine-Sets noch Plastikfiguren-Welten darauf. Was mich erst stutzig und dann positiv gestimmt hat.

Wir haben diverse Plastikfiguren-Welten und doch sucht Klein immer genau ein und dieselben Figuren. Und genau ein Haus muss es sein, dass mit dem Klo. Jeden Tag aufs Neue verbringen wir damit, dass die kleinen Plastikmenschlein aufs kleine Plastikklo gehen müssen, damit sie anschließend in den Kindergarten gehen können. Und wieder nach Hause. Und wieder aufs Klo, in den Kindergarten usw.

Wir haben auch Unmengen an bunten Baustein-Sets. Aber einmal zusammengebaut, ist es schon langweilig, wird wieder zerstört und die diversen Kleinteile verteilen sich übers ganze Haus und sind anschließend, wenn sie wieder gebraucht werden, nicht auffindbar. Es vergeht kein Tag, an dem es im Staubauger nicht "Plong, plong" macht und wir hinterher den Staubbeutel nach kleine Bausteinen durchsuchen. Schluss, aus....keine Bausteine mehr. Und Groß? Wünscht sich was anderes.

Durch die Umgestaltung seines Zimmers, und den Rauswurf der Uraltcouch wünscht er sich einen großen, gemütlichen Sitzsack. Und den soll der Osterhase bringen. Und nachdem ein Sitzsack für zwei Kinder einfach sehr doof ist, bringt der Hase noch einen zweiten. Hoffentlich schafft er den langen Weg. Und vielleicht bringt er sogar noch ein paar andere Kleinigkeiten mit. Schöne Trinkgläser könnten die beiden gebrauchen oder mal wieder einen schönen, neuen Wasserfarbkasten, Bücher und hoffentlich bringt er auch viele von diesen kleinen, leckeren Schokoeiern mit...

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

#Elternquatsch - Keine Süßigkeiten zum Frühstück! Oder doch?!

Als ich Wiebke's Aufruf zur Blogparade mit derm Stichwort #Elternquatsch gelesen habe, fand ich die Idee super und dachte, hey, da mach ich mit und wollte loslegen....

Ja und dann habe ich festgestellt, dass mir nichts einfällt. Dass ich den ganzen Tag mit meinen Kindern spreche, aber die wirklich lustigen Dinge, die ich da so vom Stapel lasse sind mir alle entfallen, einfach wie weggepustet. 
Ich bin ja nun schon eine ganze Zeit lang Mama und es waren in meiner Kommunikation mit Groß und Klein sicher immer wieder kleinere und größere Lacher und Kurioses dabei aber irgendwie, zwischen all dem Alltag, der Kindererziehung, dem Job und allem was sonst noch organisiert werden will, haben sich diese Sätze, das Lustige, das Kuriose schlicht und ergreifend in Luft aufgelöst.  Ich habe sie mir nicht gemerkt, nicht aufgeschrieben, nicht festgehalten, nirgendwo. 
Und jetzt sitze ich hier und bin schon ein bisschen traurig darüber, dass vieles, was unsere Kinder oder auch wir, als Mama und P…

Mit der Butterbreze im Fast-Food-Restaurant - Blogparade von das Elternhandbuch

Ich gebe es zu, hin und wieder esse ich ganz gerne mal ein Burger-Menü im Fast-Food-Restaurant. Und ich gebe zu, dass dann jedesmal pikierte Blicke von anderen Eltern auf mich warten, weil Groß neben mir und meinem Burger-Menü sitzt und in seine Butterbreze beißt, während sich seine kleine Schwester die Hähnchen-Nuggets mit Unmengen von Ketchup schmecken lässt.
Schau mal Mama, der Junge muss eine Butterbreze essen und kriegt keine Kinder-Menü.  ...höre ich dann von einem anderen Zwerg drei Tische weiter.

Das Thema Essen mit unseren Kindern gibt uns immer wieder Anlass zum schmunzeln, ausrasten, Augen verdrehen, schimpfen, loben, durchdrehen, Kopf schütteln, im Erdboden versinken und kaputt lachen. Deswegen mache ich gerne bei der Blogparade von das Elternhandbuch mit.

Die Sache mit dem Fast-Food-Restaurant ist die: meine Kinder mögen keine Kartoffeln! Das schließt dann auch sowas wie Pommes eindeutig aus, zumindest seit Groß vor einigen Jahren im Fernsehen  gesehen hat, dass Pommes au…

Immer wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her

Heute ist der 1. Dezember. Unglaublich. Wir gehen mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Dem Fest der Liebe und Dankbarkeit. Und dem Fest der Familie. 
Groß und Klein haben heute morgen mit glänzenden Augen ihre ersten Türchen und Päckchen aufgemacht. Und besonders für und mit Klein war es ein schöner Moment, da sie dieses Jahr den Adventskalender so richtig begreift und wahrnimmt. 
Ich habe die Advents- und Weihnachtszeit eigentlich immer als stressig-schön empfunden. Habe mich mit meinen Eltern, dann mit dem Lieblingsmann und jetzt mit meinen Kindern auf die Adventszeit, den Hl. Abend und die Feiertage gefreut.  Dieses Jahr ist es ein anderes Gefühl. Schwermütig, traurig und betroffen. Nicht stressig-schön sondern stressig-anstrengend. 
Weihnachten ist und war für mich immer ein Familienfest. Das wichtigste war und ist bis heute meine Familie um mich zu haben. Unsere Feiertage sind zwar durchgeplant und auch ein klitzekleines bisschen anstrengend aber immer so, wie ich es mir gew…